«Lehre statt Leere»

Velomechaniker, Köchin, Metzger, Pharmaassistentin: Immer mehr geflüchtete Menschen machen eine Lehre. Diese positiven Nachrichten sind das Thema des Flüchtlingstags 2021 im Aargau. Erstmals werden Aktionen an sieben Standorten im Kanton stattfinden. In einer Plakatkampagne kommen geflüchtete Lernende und ihre Ausbildner:innen zu Wort.

Leyla, Mariam, Hussein und Hoger. Sie stehen für eine junge Generation Frauen und Männer, von denen viele 2015 im Rahmen grosser Migrationsbewegungen in die Schweiz flüchteten und nun dank Unterstützungsangeboten Lehrstellen gefunden haben. Sie stehen aber auch für eine zunehmende Anzahl Betriebe, die Menschen eine Chance geben.

Mitgetragen wird die Kampagne «Lehre statt Leere» von der Anlaufstelle Integration Aargau AIA, Caritas Aargau, HEKS Aargau, den sieben regionalen Koordinationsstellen für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingswesen, dem Schweizerischen Roten Kreuz Kanton Aargau und dem Verein Netzwerk Asyl Aargau. Mehr als vierzig Freiwilligen­organisationen und Vereine setzen gemeinsam die lokalen Projekte um.

Unterstützt durch:

Reformierte Landeskirche AargauKIP – Kantonales Integrationsprogramm – Kanton AargauRömisch-Katholische Kirche im Aargau

Der Flüchtlingstag hat zum Ziel, Menschen zu finden, die bereit sind, Flüchtlinge oder vorläufig auf­genom­mene Menschen auf dem Weg in die Arbeitsintegration zu begleiten. Ebenso werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber/Kirchgemeinden und Pfarreien gesucht, die migrierten Menschen eine Chance geben, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen und so die Selbständigkeit zu erlangen. Sei dies in Form eines Einsatzes, einer Schnupperzeit, eines Praktikums oder einer (Vor-)Lehre.